Der Frühling lädt zu Ausflügen an Orte ein, die sich in dieser Jahreszeit noch still und verschlafen präsentieren. Dazu gehört die ‘Ilha de Faro’, eine schmale Landzunge mitten im Naturschutzgebiet ‘Ria Formosa’, die man bei gutem Wetter schon beim Landeanflug auf Faro erspäht. Die ‘Ilha de Faro’ ist eine von sechs Inseln der Algarve und gilt vielen als die schönste. Im Westen der Insel befindet sich eine kleine Siedlung, in er es auch einige besuchenswerte Cafés gibt. Und neben kleinen Ferienhäusern mit abwechslungsreicher Architektur bestimmen malerische Häuser von Muschelsammlern und Fischern die Landschaft. Dort, wo die Bebauung endet, erreicht man einen einsamen Strand, die Dünen und die sehr vielfältige heimische Vogelwelt die Landschaft dominieren, darunter nicht selten Schwärme von Flamingos. Man erreicht die ‘Ilha de Faro’ zwar auch mit dem Boot, aber die einst schmale, fast 70 Jahre alte einspurige Brücke wurde soeben durch ein 180 Meter langes, zweispuriges Viadukt ersetzt, dessen Silhouette den Wellen des Meeres nachempfunden ist und als architektonischer Hingucker gilt.